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Schallblume

von Jérôme Epinette
Eine strahlende Blume, die auf der Haut vibriert, zwischen Sanftheit und unsichtbarer Energie. Sonic Flower von Room 1015 ist inspiriert von diesen unsichtbaren Frequenzen, die zwischen Körpern zirkulieren, von dieser fast unmerklichen Vibration, die anzieht, ohne dass man sie versteht.
Fassungsvermögen 100ml
160,00€
Regulärer Preis 160,00€
Familles olfactives
Musquée
Florale
Boisée
Boisée
Notes de tête
  • Rosa Pfeffer
  • Karottensamen
Notes de cœur
  • Iris
  • Jasminblüten
Notes de fond
  • Ambroxan
  • Kaschmirholz
  • Hautmoschus

Sillage
Ausgesprochen
Der Duft

Sonic Flower betritt die Bühne, kurz bevor alles beginnt. Weißes Licht, kurze Stille. Sie ist das einzige Mädchen in der Band. Nicht zerbrechlich, nicht dekorativ. Sie ist da, um ihren Platz einzunehmen. Das Parfum fängt diese Energie ein, diese Weiblichkeit, die sich durchsetzt, ohne die Stimme zu erheben. Sie steht da, aufrecht, mit ruhigem Blick, und alle Aufmerksamkeit richtet sich auf sie, unter gedämpftem Scheinwerferlicht. Schon in der Eröffnung setzt sich etwas Sauberes und Strahlendes fest. Eine sanfte Frische, fast moschusartig, mit einer sehr feinen blumigen Facette. Dann gewinnt der Duft an Dichte. Die Süße bleibt, wird aber wärmer, umhüllender. Er nimmt Raum ein, ohne jemals schwer zu werden, wie eine Stimme, der man zuhört. Im Laufe der Zeit bleibt Sonic Flower hautnah, mit einem weichen und anhaltenden moschusartigen Fond. Die Signatur ist diskret, aber sie hält, sie prägt sich ein, wie eine bemerkenswerte Präsenz.

Die Marke

Room 1015 ist ein Nischenparfümhaus, das 2015 in Paris von Michael Partouche gegründet wurde, einem ausgebildeten Apotheker und Musiker im Herzen. Seine Leidenschaft für psychedelischen Rock führte ihn nach London, wo er fünf Jahre lang mit seiner Band auftrat. Zurück in Paris suchte er eine dritte Sprache, die die Präzision des Apothekers und die Energie des Musikers vereinen sollte: das Parfüm. Der Name stammt von einem Hotelzimmer. In den 1970er Jahren war das Continental Hyatt House in Los Angeles der Treffpunkt von Rockbands auf Tour. Die Legende besagt, dass der Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards einen Fernseher aus Zimmer 1015 warf und das Hotel damit in die Rockgeschichte katapultierte. Der Duft wird zu einem Symbol der Rebellion, einem Banner, inspiriert von musikalischen Strömungen, Philosophien und alternativen Spiritualitäten. Ein olfaktorisches Manifest, das zwischen Punkbewegung, künstlichen Paradiesen, sexueller Revolution und transzendentaler Meditation oszilliert. Jeder Duft erzählt einen präzisen Moment: Cherry Punk beginnt in der Boutique von Vivienne Westwood, Hollyrose zollt den Groupies des Sunset Boulevard Tribut, Yesterday stellt sich die Beatles vor, wie sie sich gemeinsam in einem Hotelbadezimmer rasieren. Die Kompositionen stammen vom Studio Flair, gegründet von den Parfümeurinnen Amélie Bourgeois und Anne-Sophie Behaghel.

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