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Electric Wood - Extrait de Parfum

von Jérôme Di Marino
Ein Holz, das vom Klang gesättigt ist, wärmer, dichter, wie ein zu weit aufgedrehter Verstärker. Electric Wood Extrait de Room 1015 setzt genau in dem Moment ein, in dem der Klang zu laut wird. Die Gitarre ist eingestöpselt, die Saiten vibrieren, der Verstärker wird heiß. Das Holz klingt nicht mehr rein, es ist übersteuert, wird dichter, fast brennend.
Fassungsvermögen 100ml
210,00€
Regulärer Preis 210,00€
Familles olfactives
Boisée
Boisée
Épicée
Sucrée
Notes de tête
  • Kardamom
  • Safran
  • Muskatnuss
Notes de cœur
  • Iriswurzel
  • Myrrhe
  • Eichenmoos
Notes de fond
  • Cèdre
  • Cypriol
  • Vétiver
  • Vanille

Sillage
Ausgesprochen
Der Duft

Electric Wood Extrait kommt zum Einsatz, wenn der Ton entgleist. Der Verstärker wird aufgedreht, das Signal übersteuert, das Holz vibriert zu stark. Es ist kein sauberer Klang mehr, sondern eine heiße, dichte, fast brennende Materie, die in der Luft liegt.Gleich zu Beginn ist das Holz da, aber kräftiger als in der Originalversion. Weniger klar, schwerer, wie von einer kontinuierlichen Vibration durchdrungen. Es gibt eine sofortige Wärme, etwas Umhüllenderes.Dann zieht sich der Duft zusammen. Die Noten werden cremiger, tiefer, mit einer fast taktilen Textur. Das Holz gewinnt an Gewicht, wird dunkler, ohne die Idee der konstanten Vibration zu verlieren.Mit der Zeit bleibt Electric Wood Extrait warm, dicht, mit einer moschusartigen und holzigen Basisnote, die auf der Haut haftet. Die Signatur ist intimer, aber ausgeprägter, wie ein übersteuerter Ton, der noch lange nachhallt.

Die Marke

Room 1015 ist ein Nischenparfümhaus, das 2015 in Paris von Michael Partouche gegründet wurde, einem ausgebildeten Apotheker und Musiker im Herzen. Seine Leidenschaft für psychedelischen Rock führte ihn nach London, wo er fünf Jahre lang mit seiner Band auftrat. Zurück in Paris suchte er eine dritte Sprache, die die Präzision des Apothekers und die Energie des Musikers vereinen sollte: das Parfüm. Der Name stammt von einem Hotelzimmer. In den 1970er Jahren war das Continental Hyatt House in Los Angeles der Treffpunkt von Rockbands auf Tour. Die Legende besagt, dass der Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards einen Fernseher aus Zimmer 1015 warf und das Hotel damit in die Rockgeschichte katapultierte. Der Duft wird zu einem Symbol der Rebellion, einem Banner, inspiriert von musikalischen Strömungen, Philosophien und alternativen Spiritualitäten. Ein olfaktorisches Manifest, das zwischen Punkbewegung, künstlichen Paradiesen, sexueller Revolution und transzendentaler Meditation oszilliert. Jeder Duft erzählt einen präzisen Moment: Cherry Punk beginnt in der Boutique von Vivienne Westwood, Hollyrose zollt den Groupies des Sunset Boulevard Tribut, Yesterday stellt sich die Beatles vor, wie sie sich gemeinsam in einem Hotelbadezimmer rasieren. Die Kompositionen stammen vom Studio Flair, gegründet von den Parfümeurinnen Amélie Bourgeois und Anne-Sophie Behaghel.

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