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Blanche Bête

von Louise Turner
Ein milchiger und sinnlicher Schleier, zwischen unschuldiger Sanftheit und süchtig machender Wärme. Blanche Bête erinnert an etwas ganz Besonderes: ein Gefühl von zarter, fast milchiger Haut, zwischen Unschuld und Sinnlichkeit.
Fassungsvermögen 50 ml
170,00€
Regulärer Preis 170,00€
Familles olfactives
Musquée
Florale
Notes de tête
  • Moschuskörner
  • Milchakkord
Notes de cœur
  • Jasmin
  • Tuberose petals
  • Mahonial incense
Notes de fond
  • Tonkabohne
  • Kakao
  • Moschus-Vanille

Sillage
Mächtig
Der Duft

Blanche Bête ist von einem mythischen Geschöpf inspiriert, rein im Aussehen, aber mit einer animalischeren und geheimnisvolleren Seite. Schon in den ersten Sekunden spürt man eine cremige Sanftheit, fast wie warme Milch, sehr umhüllend und tröstlich. Dann kommen die weißen Blüten hinzu, insbesondere Tuberose und Jasmin, die eine intensivere Sinnlichkeit verleihen, aber immer noch durch diese milchige Textur gemildert werden. Mit der Zeit wird der Duft wärmer und süchtigmachender, mit Vanille, Moschus und Tonkabohne, die einen sauberen, leicht süßen und sehr umhüllenden Haut-Effekt erzeugen. Das Ganze schafft einen sehr kokonartigen, aber auch sinnlichen Duft, zwischen Sanftheit, Wärme und etwas fast „Tierischem“, aber sauber und beherrscht.

Die Marke

Liquides Imaginaires ist ein französisches Haus für künstlerische Parfümerie, das 2012 von Philippe Di Méo, Designer, und David Frossard, künstlerischer Leiter, gegründet wurde. In der Antike war Parfüm für die Götter bestimmt, bevor es sich an die Menschen wandte. Es ist diese ursprüngliche, heilige und transformierende Dimension, die Philippe Di Méo wiederherstellen möchte. Jede Kollektion trägt einen Namen, der auf die unsichtbare Welt verweist. Les Eaux Delà, weil Parfüm schon immer das war, was hindurchgeht, was auf die andere Seite gelangt. Les Eaux de Peau, weil der Mensch vor der Sprache durch Geruch, durch die Haut, durch das Tier, das er noch war, kommunizierte. Les Eaux Sanguines, weil Wein und Blut dieselbe Farbe und denselben heiligen Rausch teilen. Les Eaux de l'Est, weil die Weihrauch- und Gewürzrouten die Parfümerie lange vor Grasse geprägt haben. Und Les Eaux Imaginaires beschwören die großen Karten des Begehrens herauf, von der Carte de Tendre bis zu den von der Literatur erfundenen Geografien. Immer drei Parfüms pro Kollektion. Für Philippe Di Méo ist die Zahl Drei das perfekte Gleichgewicht: Körper, Seele, Geist. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Jeder Flakon, der wie ein antikes Gefäß mit goldenen oder silbernen Verschlüssen gestaltet ist, ist selbst ein ritueller Gegenstand. Er beschreibt seine Kreationen als Talismane im wörtlichen Sinne: Objekte, die mit einer Kraft aufgeladen sind, die etwas in demjenigen öffnen können, der sie trägt.

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